Steckbrief Baldrian

Wissenschaftliche und volkstümliche Namen

  • Botanische Bezeichnung: Valeriana officinalis L.
  • Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige (Rosopsida)
  • Ordnung: Dipsacales (Kardenartige)
  • Familie: Caprifoliaceae (Geißblattgewächse)
  • Unterfamilie: Valerianoideae (Baldriangewächse)
  • Gattung: Valeriana (Baldriane)
  • Art: Baldrian
  • Herkunft: Europa, gemäßigte Zonen Asiens

Sein wissenschaftlicher Name wird von dem lateinischen Wort valere abgeleitet, was so viel bedeutet wie „kräftig sein”. Der Begriff „officinalis” enthält einen Anklang an Offizin, ein altes Wort für Apotheke. Beim deutschen Namen gibt es Stimmen, die der Auffassung sind, er stamme von dem germanischen Gott des Lichtes, Baldur.

Im Volksmund nennt man Baldrian daneben auch Katzenkraut und Katzenbaldrian. Dies verdankt der Baldrian der Annahme, dass sein Geruch Katzen anlocken soll.

Aus der sprichwörtlichen Sehkraft der Katzen und ihrer Neigung zu Baldrian hat man darüber hinaus früher auch gefolgert, dass Baldrian gut für das Sehvermögen sei. Seinem Geruch verdankt Baldrian aber auch noch einen anderen, vielleicht etwas ungewöhnlicher klingenden Namen: Hexenkraut. Früher glaubte man nämlich, der Baldriangeruch vertreibe Hexen.