Die Schlafphasen

Vom Einschlafen in den Tiefschlaf

Unser Schlaf gliedert sich in verschiedene Phasen:

  • Stadium I: die Einschlafphase,
  • Stadium II: der leichte Schlaf,
  • Stadium III und IV: die Tiefschlafphasen und
  • den Traum- oder REM-Schlaf.

Die Einschlafphase ist ein sehr leichter Schlaf und bildet den Übergang zwischen Wachsein und Schlafen. Der gesamte Körper kommt zur Ruhe und die Atmung wird gleichmäßiger. Auch der Puls wird regelmäßiger und die Muskeln entspannen sich. Im EEG, der Messung der Hirnstromaktivität, macht sich diese Phase dadurch bemerkbar, dass die Hirnströme langsamer werden.

Der leichte Schlaf gliedert sich in zwei Phasen. Die erste ist nur sehr kurz und dauert lediglich bis zu zehn Minuten. Die Muskelspannung lässt nach, was mitunter zu willkürlichen Zuckungen einzelner Körperteile führen kann. In der darauffolgenden Phase sind die Muskeln entspannt.

Danach tritt man in die beiden Tiefschlafphasen ein. In dieser Schlafphase ist es sehr schwer, den Schlafenden wieder aufzuwecken. Hier findet nun auch die eigentliche körperliche Erholung statt.

Diese verschiedenen Phasen werden jede Nacht mehrmals durchlaufen. Jeweils nach 60 bis 90 Minuten tritt der REM-Schlaf ein. REM steht für Rapid Eye Movement und besagt, dass sich die Augen in dieser Schlafphase sehr schnell bewegen. Auch das Gehirn ist in dieser Phase sehr aktiv. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die im REM-Schlaf geweckt werden, sich besonders häufig an Träume erinnern können.

In dieser Schlafphase ist die Muskulatur besonders entspannt. Dies soll den Körper wohl davor schützen, dass er sich beim Ausleben der Träume selbst verletzt. Nach dem REM-Schlaf tritt der Körper wieder in den leichten Schlaf ein – die Abfolge der Schlafphasen beginnt von neuem. Dies wiederholt sich im Laufe einer Nacht mehrfach. Die Dauer des REM-Schlafes wird dabei immer länger. Zu Beginn der Nacht dauert er nur wenige Minuten, am Ende dann aber bis zu eine Stunde.

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Patient mit Schlafstörung

Bei Patienten mit Schlafstörungen folgt der Schlaf einem anderen Muster. Die Einschlafphase ist sehr lang und der Schlaf wird von häufigem Aufwachen unterbrochen. Der Körper kann sich durch den gestörten Schlafrhythmus nachts nicht erholen und morgens fühlt man sich erschöpft und müde.