Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen

Unter belastenden Lebensumständen fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen und vom Alltagsstress abzuschalten. Steht man tagsüber unter hohem Druck, ist es normal, gelegentlich schlecht zu schlafen. Die verminderte Schlafqualität hat ihre Ursache in Störungen beim Ein- oder Durchschlafen.

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In der Abbildung ist ein Modell dargestellt, das versucht, dieser Schlafstörung gerecht zu werden. Die Betroffenen leiden oft jahrelang unter Schlafstörungen oder auch unter dem Gefühl, sich im Schlaf nicht richtig zu erholen, und sind tagsüber in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

Um ihre Schlafstörung zu bewältigen, entwickeln viele Patienten Verhaltensmuster, die jedoch einem gesunden Schlaf eher entgegenstehen. Dazu gehören z.B. eine Verlängerung der Zeit im Bett und zwanghafte Versuche, tagsüber zu schlafen, in der Hoffnung, den fehlenden Schlaf nachholen zu können. Hierdurch wird jedoch der natürliche Schlaf-wach-Rhythmus unregelmäßig und die Schlafstörung eher verstärkt als gemindert.

Rasch stellen sich Konsequenzen der Schlafstörung ein, wie etwa eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, erhöhte Müdigkeit und eine generelle Reduktion der Lebensqualität.

Aufgrund des schlechten Schlafs und der daraus resultierenden Konsequenzen richten viele Betroffene ihre Aufmerksamkeit nun massiv auf die Schlafstörung. Beim Zubettgehen entstehen Erwartungsängste, die die Schlafstörung eher noch verstärken. Ebenso schränken viele Patienten abendliche Aktivitäten ein, aus der Sorge heraus, dadurch nicht rechtzeitig zu Bett zu gehen und nicht genügend Schlaf zu bekommen. Im Sinne einer Selbstbehandlung wird nicht selten auch auf Alkohol gesetzt, was jedoch den Schlaf stört, anstatt ihn zu verbessern.

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