Was ist eigentlich Schlaf?

Fakten über unseren Schlaf

Bei Schlaf handelt es sich um einen physiologischen Erholungszustand, der von entscheidender Bedeutung für die Regeneration unseres Körpers ist. Der Körper wechselt regelmäßig zwischen Schlaf- und Wachzustand (Schlaf-wach-Rhythmus). Wird dieser Rhythmus gestört, etwa bei Schichtarbeitern oder durch Interkontinentalflüge, kann dies zu (befristeten) Schlafstörungen führen. Diese beeinträchtigen die Regenerationsfähigkeit unseres Körpers und haben dementsprechend Ermüdungserscheinungen zur Folge. Länger anhaltende Schlafprobleme können noch weitere körperliche und auch seelische Beschwerden herbeiführen. Schlafstörungen können jedoch auch andere Ursachen haben. Weitere Faktoren, die den Schlaf beeinflussen, sind auch direkte Umgebungseinflüsse wie beispielsweise Lärm, Helligkeit und Temperatur.

Bedeutung des Schlafes

Das benötigte Schlafpensum variiert von Mensch zu Mensch. Kinder und Jugendliche brauchen wesentlich mehr Schlaf als ältere Menschen, denn mit zunehmendem Alter nimmt der Schlafbedarf ab. Darüber hinaus gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen benötigen üblicherweise mehr Schlaf als Männer und auch die Jahreszeiten beeinflussen den Schlafbedarf der Menschen. So schlafen die meisten im Winter mehr als im Sommer. So reichen manchen Menschen sechs Stunden Schlaf, um sich ausgeruht zu fühlen, und andere benötigen acht Stunden oder mehr.

Ein guter Schlaf ist wichtig für die Verarbeitung der Geschehnisse des vergangenen Tages. Die Forschung hat außerdem herausgefunden, dass das menschliche Immunsystem in den Tiefschlafphasen besonders aktiv ist und durch einen gesunden Schlaf Krankheiten besonders gut bekämpft werden können. Schlafstörungen hingegen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, anfälliger für Krankheiten zu werden.